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Polyphon

  • früher: Polyphon Musik Werke AG
  • DDR: Werk Roter Stern
  • heute: Industriebrache

Adresse: Linkelstraße 61, 04159 Leipzig

Stadtteil: Wahren

Industriezweig/Branche/Kategorie: Maschinenbau, Feinmechanik, Musikinstrumente.

Datierung: 1887 bis in die 1920er Jahre

Bau- und Firmengeschichte:

Die Polyphon-Musikwerke wurden im Jahre 1887 als Brachhausen & Rießner in Wahren von Adolph Brachhausen und Ernst Paul Rießner gegründet. Beide waren bis zu diesem Zeitpunkt für die Fabrik Lochmannscher Musikwerke (später: Symphonion) tätig.

Neu war die Fabrikation von mechanischen Musikapparaten auf der Basis von genoppten und gelochten Metallplatten statt der bisherigen Walzen mit Stiften. Das Unternehmen Brachhausen & Rießner stellte das „Polyphon“ auf der Leipziger Herbstmesse 1890 vor. Das Warenzeichen – eine Frau mit Lyra und Lorbeerkranz unter einem Kometen – wurde 1891 registriert. Zwischen 1890 und 1894 meldete das Unternehmen insgesamt sieben Patente und zwölf Gebrauchsmuster an. Bei der Weltausstellung 1894 in Antwerpen erhielten die Apparate eine Silbermedaille.

Die Firma agierte zunehmend weltweit, speziell in den USA. Brachhausen verließ das Unternehmen 1892 und siedelte in die USA über, wo er in New Jersey sein Unternehmen Regina Music Box Company gründete – und damit für den Aufschwung der dortigen Musikwerke-Industrie sorgte. Die „Regina“-Apparate wurden nach Wahrener Modellen hergestellt.

Die umfangreiche Leipziger Modellpalette reichte von winzigen, in der Hand gehaltenen Geräten bis zu aufrechtstehenden, bis zu zwei Meter hohen Schränken. Die größeren wurden als Münzautomaten in Gaststätten aufgestellt. Der Kunde konnte nach dem Einwurf einer Münze aus zwölf Melodien auswählen. Diese wurde dann automatisch aus dem Magazin in den Spielmechanismus gehoben, abgespielt und wieder verstaut.

Das Fabrikgelände an der Linkelstraße in Wahren wurde 1893 bebaut und in Betrieb genommen. Im Mai 1895 erfolgte die Umfirmierung in die Polyphon Musikwerke AG. Im Juli 1899 kam es zu einem großen Brand in der Fabrik. Polyphon beschäftigte zu dieser Zeit ungefähr 800 Mitarbeiter und erreichte eine Jahresproduktion von 40.000 Instrumenten. Im Jahr 1906 waren es bereits 1000 Arbeiter. Bis zur Jahrhundertwende war die Firma der größte Produzente von Plattenpielautomaten in Europa. Bald sanken die Erlöse und die Produktpalette wurde erweitert, u.a. mit Piano-Orchestrions und Schreibmaschinen. Ab 1904 expandierte Polyphon im Bereich Automobilproduktion. Das erste Modell namens „Polymobil“ wurde 1906 auf den Markt gebracht.

Die erste unzerbrechliche Schallplatte aus Metallblech mit Zelluloidüberzug stellten die Polyphon Musikwerke im Jahr 1904 her. Die Eintragung der Marke Polydor erfolgte am 25. Juli 1914. Unter dieser Marke wurden Musikinstrumente, Noten, Walzen, Schallplatten und Apparate.

Die Autoherstellung mit dem Markennamen „Dux“ wurde 1916 in die selbständige Firma DUX-Automobil-Werke AG ausgegliedert und erhielt ein eigenes Werk auf einem benachbarten Grundstück.

Am 24. April 1917 erwarb die Polyphon Musikwerke AG die Aktien der Deutsche Grammophon AG und änderte den Firmennamen in Polyphonwerke AG. In diesem Zusammenhang steht auch die Etablierung der Firmenzentrale in Berlin.

Durch die Fusion mit der Deutschen Grammophon AG kam es zu einer zunehmenden Verlagerung der Geschäftsaktivitäten hin zu den Tonträgern Schellackplatte bzw. zur Produktion von Grammophonen mit denen Schellackplatten abgespielt werden konnten. Die Firma wird in den 1930er Jahren als Deutsche Grammophon AG in Leipzig geführt, bis diese 1937 aufgelöst wurde. Durch die Verbreitung des Radios waren die Absatzchancen für Grammophone und Co. stark gesunken. Ende der 1930er Jahre wurde ein Teil des Firmengeländes an die Pittler AG verkauft.

„Das Funktionsprinzip der Polyphon-Lochplatte besteht in einer Metallplatte mit eingestanzten länglichen Löchern, die auf der Unterseite kleine Haken bilden. Diese Haken drehen ihrerseits an mit Zähnen versehenen Rädchen, die Metalllamellen am sogenannten Stimmkamm anreißen, und so einen Ton erzeugen. Das Polyphon war mit einem Federwerk versehen, das mit einer Kurbel aufgezogen werden musste. Die Melodien waren auf Lochplatten aufgebracht, die leicht ausgetauscht werden konnten. Lochplatten gab es in verschiedenen Größen und mit unterschiedlich langer Spieldauer. Beispielsweise hatte eine Lochplatte mit 28 cm Durchmesser eine Spieldauer von ungefähr einer Minute.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Polyphon_(Musikautomat), aufgerufen am 14.7.2021)

Objektbeschreibung:

Von der großen Fabrikanlage der Polyphon Werke AG in Wahren ist nicht mehr viel zu sehen. Das Fabrikgelände umfasste ursprünglich etwa das Gebiet Bahnhof Wahren, Linkelstraße, Stammerstraße und angrenzend an das Gelände der Pittler AG. Der letzte Gebäudeteil wurde in den 1990er Jahren abgerissen. An der Linkelstraße ist nur noch das Hauptgebäude der späteren Autowerke zu sehen.

Quellen/Literatur/Links:

Siegfried Haustein: Das Wahrener Geschichtsbuch. Hrsg. vom Bürgerverein Möckern/Wahren e. V. Leipzig, 2014

https://de.wikipedia.org/wiki/Polyphon_(Musikautomat) (zuletzt aufgerufen am 29.03.2021)

https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Weitsicht-rettete-Polyphon-ueber-die-Krise (zuletzt aufgerufen am 29.03.2021)

https://geheimtipp-leipzig.de/von-der-lochplatte-zum-laster/ (zuletzt aufgerufen am 29.03.2021)

https://www.alte-spieluhren.de/lochplatten_spieldosen.htm (zuletzt aufgerufen am 29.03.2021)

https://mfm.uni-leipzig.de (zuletzt aufgerufen am 29.03.2021)

http://lexikon.musica-mechanica.de/detail.php?id=70 (zuletzt aufgerufen am 29.03.2021)

https://geheimtipp-leipzig.de/autos-aus-der-kaserne/ (zuletzt aufgerufen am 29.03.2021)

Autor/in:        Frank Heyme, Kathrin Töpfer, Corinna Klußmann

Datum:           März 2021

Weitere Abbildungen folgen





Ludwig Hupfeld

Titel des Objekts:
Musik – mechanisch und manuell

Adresse:
Ludwig-Hupfeld-Straße 16, 04178 Leipzig

Stadtteil:
Böhlitz-Ehrenberg

Industriezweig/Branche/Kategorie:
Musikinstrumentenbau

Kurzcharakteristik:
Verwaltungs- und Produktionsgebäude

Datierung:
1911

Objektgröße:
ca. 100.000 m²

Ursprüngliche Nutzung:
Fabrik für mechanische Musikmöbel und Klaviere

Heutige Nutzung:
bis 2009 Sitz der Leipziger Pianofortefabrik, seitdem nur einzelne Einheiten vermietet

Bau- und Firmengeschichte:
Die Firma Ludwig Hupfeld wurde 1892 mit dem Ziel gegründet, mechanische Musikinstrumente herzustellen.

Diese waren Ende des 19. Jahrhunderts mehr und mehr in Mode gekommen und so beschloss der Fuldaer Kaufmann Ludwig Hupfeld sich in diese Branche einzukaufen. Er erwirbt 1892 die in Leipzig gegründete Firma J.M. Grob & Co, welche bereits mechanische Musikinstrumente herstellte.
Schon zwei Jahre später (1894) entstehen die ersten Orchestrions aus Leipzig unter Hupfelds Namen. Die Töne werden durch eine geschickte Verknüpfung von Druck- und Saugluft erzeugt. Die Möbel sind entsprechend stattlich und wuchtig und wiegen mehrere 100 kg.
Trotzdem steigt die Nachfrage stetig und schon bald wird eine Werkstatt mit größerer Kapazität benötigt. 1899 entsteht Hupfelds erste eigene Fabrik, strategisch günstig in der Nähe des Berliner Bahnhofs gelegen.

Die Firma treibt die Verbesserung und Weiterentwicklung der selbstspielenden Musikinstrumente voran – allerdings weniger aus Erfindergeist denn aus kaufmännischem Kalkül. Hupfeld kauft 1902 die Firma Helioswerke aus Leipzig-Gohlis auf, deren technisch begabten Eigentümer Ludwig Frömsdorf er als Betriebsleiter einstellt. Dieser zeichnet verantwortlich für die Entwicklung der Phonola (selbstspielendes Klavier als Vorsetzer mit 73-88 Tönen!). 1904 folgt der Phonoliszt, ein ebenfalls selbstspielendes Klavier mit ‚künstlich nuanciertem Vortrag‘.
Der große Coup aber gelang Hupfeld 1909, als er die weltweit erste mechanische Violone auf den Markt brachte. Besonders in Kombination mit dem Phonoliszt (Ph.-Violina) war sie zwischen 1910 und 1914 ein echter Verkaufsschlager.

Die Auftragslage übersteigt wieder schnell die Produktionskapazitäten, sodass bereits 1911 der nächste Fabrikneubau notwendig wird. Erneut beweist Hupfeld Weitblick und bezieht ein ca. 100.000 m² großes Gelände am Kreuzungspunkt zweier Bahnstrecken in Böhlitz-Ehrenberg, damals vor den Toren der Stadt gelegen. Es entsteht das noch heute sichtbare Gebäude (Architekt Emil Franz Hänsel) mit dem 63 m hohen Turm, der zu dieser Zeit die Schriftzüge ‚Hupfeld‘ und ‚Phonola‘ trägt. Im Werk selbst sind ca. 1.500 Arbeiter beschäftigt. Hupfeld produziert vom Holzrahmen bis zu den Notenrollen alles selbst.

Das Geschäft prosperiert bis zum Beginn des 1. Weltkrieges und wird nach dessen Ende sofort wieder aufgenommen. In den Kriegsjahren dreht die Firma fast ausschließlich Granaten.
Hupfeld expandiert und kauft weitere Firmen hinzu: 1918 Rönisch (Dresden), 1920 Grunert (Johanngeorgenstadt) und 1924 Steck (Gotha). Im Jahr 1925 fusioniert er mit der Firma ‚Gebrüder Zimmermann AG‘ zur ‚Leipziger Pianoforte- und Phonolafabriken Hupfeld-Gebrüder Zimmermann AG‘, die mit mehr als 20.000 Instrumenten pro Jahr der größte Hersteller dieser Branche in Europa ist.

Das ist der vorläufige Höhepunkt des wirtschaftlichen Erfolgs, denn durch die Weltwirtschaftskrise 1929 und vor allem durch die sich etablierenden Rundfunksender besteht zunehmend weniger Bedarf an selbstspielenden Musikinstrumenten.
Die Firma verlegt ihre Schwerpunkte auf die neuen Mode-Produkte ‚Rundfunkempfänger‘ und ‚Plattenspieler‘ und erweitert das Sortiment noch um Kino-Orgeln, Kühlschränke und Zigarettenautomaten.
Daneben baute Hupfeld aber immer auch Klaviere zum Selbstspielen. Dieser Zweig wird 1930 in ein Nebenwerk ausgelagert.

Im 2. Weltkrieg wird wieder ausschließlich Kriegsware produziert (Munitionskisten, Treibstofftanks). Die Gebäude überstehen fast unbeschädigt den Krieg.

Danach beginnen unruhige Zeiten: 1946 Enteignung und Tilgung des Namens Hupfeld vom Turm, Beginn der Nachkriegsproduktion mit Marmeladeneimern, Sportgeräten und Möbeln, 1949 Tod Ludwig Hupfelds, ab 1953 auch wieder Bau (kleinerer) Klaviere, die u.a. nach einer Idee des einzigen Sohns Günter Hupfeld entstehen. 1964 Übergang zur Fließbandfertigung, 1967 Gründung der ‚VEB Deutsche Piano-Union‘ (13 Betriebe), deren Stammbetrieb Leipzig ist.
Da Klaviere begehrte Devisenbringer sind, gibt es von Seiten der Politik große Unterstützung. In den 1970er Jahren wird die Ware zu 2/3 ins Nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet (NSW) verkauft und nur 10% bleiben für die DDR-Bevölkerung.

Nach der Wende 1989 wird es etwas unübersichtlich. 1990 kommt es zur Auflösung des VEB Piano-Union und das Werk firmiert ab jetzt unter ‚Leipziger Pianoforte GmbH‘. Da die Preise aber – im Vergleich zu vorher – plötzlich Marktniveau haben, brechen fast alle Kunden weg. Noch 1990 kauft ein westdeutscher Unternehmensberater die Firma und betreibt sie bis zum Konkurs 1996 weiter.
Aus der Konkursmasse heraus erwirbt sie die Stuttgarter Klavierfirma Pfeiffer. Man montiert Klaviere der Marken Rönisch und Hupfeld; im Werk sind nur noch ca. 40 Mitarbeiter beschäftigt. Die Modellpalette wird aber stetig erweitert und bis zum Beginn der Finanzkrise 2008 in alle Teile der Welt verkauft. 2009 erfolgt der Zusammenschluss mit der ‚Julius Blüthner Pianofortefabrik GmbH‘, die ‚Carl Rönisch Pianofortemanufaktur GmbH‘ wird gegründet und zieht in die Blüthner-Fabrik in Großpösna. Die Produktion wird bis zum heutigen Tag erfolgreich fortgeführt.

Für originale Phonola-Instrumente gibt es heute einen weltweiten Sammlermarkt. Der Preis z.B. für ein Solophonola Upright Grand beträgt ca. 5.000 EUR.

Objektbeschreibung:
Eindrucksvolles 5-geschossiges Gebäude entlang der Ludwig-Hupfeld-Straße. Es weist einen U-förmigen Grundriss auf und wird markant überragt vom 63 m hohen Turm, der leider seit einiger Zeit aus Sicherheitsgründen mit einem grünen Netz gesichert ist. Der Schriftzug ‚Phonola‘ ist leider nicht mehr vorhanden.
Dafür kann man vor der ehemaligen Haupteingangstür (Wittestraße) im Pflaster des Fußweges das Logo „L.H. 1911″ erkennen sowie über der Hofdurchfahrt in der L.-Hupfeld-Straße den Schriftzug ‚Ludwig Hupfeld A.G.“ erahnen.

Quellen/Literatur/Links:
– Leipziger Blätter Heft 35, Herbst 1999, Seite 28-30
– Die Industriegeschichte von Böhlitz-Ehrenberg; Hrsg.: Förderverein Ortsgeschichte Böhlitz-Ehrenberg e.V. / Werbeatelier Kolb, Böhlitz-Ehrenberg; 2002
http://hupfeld-pianos.de/en/Unternehmen/deutsch.htm (Abruf 04.04.2014)
http://www.pianola.org/reproducing/reproducing_dea.cfm (Abruf 18.05.2014)

Autor/in: Christine Scheel

Datum: Mai 2014

Abbildungen:

 




Pianoforte-Fabrik (ehemals Blüthner)

Pianoforte-Fabrik, ehemaliger Firmensitz der Julius Blüthner     
Zentrum-West

Friedrich-Ebert-Straße 67
04109 Leipzig

Kurzcharakteristik:
Renoviertes Wohngebäude (früher Firmensitz der Pianofortefabrik Julius Blüthner)

Datierung:
um 1850

Nutzung (ursprünglich)/Industriezweig/Branche:
Ursprünglicher Firmensitz einer der berühmtesten Pianofabriken der Welt seit 1853; begründet von Julius Blüthner (1824 -1910). Fertigungsbeginn mit 3 Mitarbeitern. Später (1867) Verlagerung der Produktion in die Sedanstraße (heute Feuerbachstraße) im Waldstraßenviertel. Aber Beibehaltung des ursprünglichen Firmensitzes.

Bau- und Firmengeschichte:
Um 1850 im Zuge der Bebauung der Weststraße (heute Friedrich-Ebert-Straße) wahrscheinlich als Wohn- und Geschäftshaus. Nutzung des Gebäudes über 5 Generationen bis zur Verlagerung des Firmensitzes nach Großpösna. Das Gebäude wurde 2010 bis 2012 aufwändig restauriert und wird heute ausschließlich zu Wohnzwecken genutzt. Renovierungen standen unter der Leitung der Bauart GmbH, Amberg-Leipzig.

Charakterisierung:
Vierstöckiger Bau aus der Gründerzeit mit Ziegelverblendungen und Putzelementen. Abgerundete Sprossenfenster gliedern den quadratischen Bau vertikal und horizontal symmetrisch. Aufwändige Fenstergesimse als Schmuckelemente und Kontrast zum Ziegelwerk. Stuckgesimse unterteilen die Front zwischen dem 1. und 2. sowie 3. und 4. Stockwerk, so dass 4. Etage wie eine Mansarde wirkt. Abschluss zum Dach mit breitem Dachgesims. Zudem Unterteilung des Erdgeschosses durch einen zusätzlichen schmalen Fries. Heutige Balkone an den Seitenmauern sind nachgerüstet und dürften auch in anderer Form im Originalzustand nicht vorhanden gewesen sein. Erhalten ist zudem die wohl ehemalige Hofeinfahrt. Offensichtlich bestand hier zum Nachbarhaus noch eine Grundstücksmauer, die heute aber nicht mehr vorhanden ist. Zusammen mit Haus Nr. 65 (im ähnlichen Baustil gehalten) zeigen diese beiden Häuser die vormalige Pracht dieser Straßenbebauung.

Quellen und Literatur:
http://www.bauart.ag/index.php?option=com_exposeprive&album=71&Itemid=13
http://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Bl%C3%BCthner
http://www.deutsche-biographie.de/sfz4775.html

Autor/in:
Hartmut Bräuninger

Fotograf:
Hartmut Bräuninger, Bauart GmbH